
| Duftende Klosteine |
| Donnerstag, 28. Februar 2008 um 08:33 Uhr |
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Das Frühstück im K.C. Sand Beach Resort war im Preis inbegriffen. Als ich mich so umsah ist mir aufgefallen dass es viele Pauschalurlauber gab. Zwei nette alte Damen aus Deutschland saßen uns gegenüber, die fast jeden hier begrüßten. Gesehen und gesehen werden. Im Ganzen war das Frühstück Ok, im Gegensatz zum gestrigen Mittagessen. Es gab nicht nur Europäisches sondern auch Thailändische Kost. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging’s zurück zum Bungalow Packen. Auschecken ist bis 12:00 Uhr möglich. Wir wurden dann mit einem Elektroauto an die Hauptstraße gefahren wo wir dann im Empfangshäuschen der Anlage warteten bis eine der Angestellten vom Resort Island Lodge uns abholen wollte. In der Zwischenzeit beobachteten wir die Umgebung. Wie immer sieht man viele Hunde. Neben unserem Empfangshaus steht ein kleines Häuschen für das Wachpersonal, und darunter lebte eine Hundedame mit ihrem 5 Wochen alten Welpen. Auf der anderen Straßenseite taumelte ein sehr alter Hund vor sich hin. Hinter dem Wachpersonal entsteht ein neues Hotel. Die Arbeiter egal ob Mann oder Frau müssen richtig hart arbeiten. Hier gibt es noch nicht so viele Maschinen wie in Deutschland. In praller Sonne, Sand und Steine in einem Korb in den 2 Stock tragen. Neben an war auch der Wendeplatz der Sammeltaxis, die die Straße auf und ab fuhren bis sie jemanden gefunden haben den sie mitnehmen konnten. So kurz nach 11 Uhr kam dann die Angestellte von der Island Lodge. ![]() Ausblick auf den Dschungel von unserem Zimmer Sie nahm unser Gepäck mit und wir liefen dann zu unserer neuen Unterkunft. Die Nacht kostete übrigens nur noch 650 Baht. Einchecken, das nötigste ausgepackt und schon ging‘s zum Kai Bae Beach mit dem Taxi für 50 Baht (15Min.). Beide hatten wir Hunger, so suchten wir uns ein Lokal direkt am Strand (Restaurant K.B. Bungalow). Die Anlagen K.B. Bungalow Resort hat uns sehr gefallen aber leider war alles schon ausgebucht. Wir fanden dann aber doch noch eine Anlage, 5 Gehminuten nördlich den Strand aufwärts, Namens Nang Nual Resort wo wir dann gleich für Samstag und Sonntag ein Zimmer reservierten (1400 Baht). Dann machten wir uns auf die Suche nach einem Schattenplatz am Strand wo wir noch ein bisschen Relaxen können. Leider waren die besten Plätze alle schon belegt und so liefen wir ein ganzes Stück am Strand entlang. Birgit schürfte sich noch die Kopfhaut auf, da sie ganz vertieft auf den Boden schauend mit mir den Strand entlang laufend, den kommenden Baum der seine Äste weit über den Strand ragend, nicht bemerkte. Gleich war sie hell wach und beide mussten wir dann lachen nachdem ich nachgeschaut habe ob nicht schlimmeres passiert ist. Wir fanden dann noch ein erholsames Plätzchen und genossen die Atmosphäre. Das Meer war sehr warm, so richtig lack. Schwimmen ist nur bedingt möglich da man wirklich nur wenn man weit weit ins Wasser geht schwimmtiefe erreichen kann. Vorsicht, Korallen bzw. was von ihnen noch übrig ist, hat es viele. Wir dachten wir laufen eine kleine Abkürzung durch den Dschungel, was aber leider keine Gute Idee war. An der Hauptstraße irgendwo auf dem Berg angekommen, rasten die Autos und Laster so schnell entlang, die Straße war außerdem sehr schmal, was einen Fußmarsch zu gefährlich machte. Wir sind dann den gleichen Weg zurück und nahmen uns wieder ein Taxi für 50 Baht. Im Zimmer angekommen wurde der Geruch immer stärker, nach Klosteine wie man sie in den Autobahntankstellen von früher kannte. Ich wickelte beide Steine in eine Plastiktüte ein und der Geruch wurde erträglicher. Ich glaube der Geruch soll die Stechmücken abhalten. Hat auch ein bisschen geholfen. Schnell geduscht ging‘s schon wieder zum Essen, diesmal ins Oodies am White Sand Beach, welches laut Reiseführer gut sein soll. War Ok. Danach gingen wir noch an den Strand zu einer Chill Out Bar. Liegend auf einer Strandmatte mit Kissen und einem kleinen Tisch genossen wir kühle Tiger Beers und Cocktails. ![]() Chill Out Bar am White Sand Beach Auf dem Nachhauseweg kaufte sich Birgit noch eine Hose. Von ihren Verhandlungskünsten kann ich mir noch eine Scheibe abschneiden. Als wir dann im Bett lagen lauschten wir den unzähligen Geräuschen, die vom Dschungel und von den umliegenden Resorts zu uns herüber drangen. Spät in der Nacht fand ich dann meine innere Ruhe und schlief ein. |