
| Aufbruch nach Koh Mak |
| Montag, 03. März 2008 um 08:33 Uhr |
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Um 7:00 Uhr klingelte meine Stoppuhr, beide noch ganz verschlafen standen wir auf und gingen erst einmal etwas Frühstücken. Da es noch zu früh war wollte mein Magen noch nicht all zu viel. Nach einem Tee und etwas Tost mit Marmelade war dann auch schon Schluss. Zurück am Bungalow packten wir unsere Sachen und checkten aus. An der Rezeption warteten wir bis wir abgeholt wurden. Der Pickup Service war im Bootticket inbegriffen. Nach 15 minütiger Verspätung wurden wir von einem Pickup abgeholt. Beide durften wir hinter dem Fahrer den Platz einnehmen. Nach einer kurvenreichen Fahrt sind wir dann um 9:30 Uhr am Pier in Bang Bao mit dem kleinsten Boot losgefahren. Zum Glück war das Meer an diesem Tage ruhig und so tuckerten wir von einer Insel zur anderen. ![]() Eine der vielen Inseln Immer wieder kamen ein paar neue Leute an Board und einige stiegen aus. Nach 2 ½ Stunden hatten wir Koh Mak erreicht. ![]() Ankunft auf Koh Mak Am Steg angekommen stand von jedem Resort der Insel ein Fahrer mit Waagen, der die Gäste zum jeweiligen Resort mitnimmt. ![]() Cooler VW-Bus Da wir ja schon einen Bungalow gebucht hatten suchte ich den Fahrer für das Monkey Island Resort (pro Nacht 1100 Baht mit Frühstück), der kaum zu übersehen war. Ein alter VW-Bus mit abgesägtem Dach und mit lauter Affen bemalt, nahm uns dann auch mit. 15 Minuten später waren wir dann auch in unserem Resort und wurden dann gleich zu unserem Bungalow gebracht. Vom Aussehen war er richtig schön, doch leider gab es zu viele Stechmücken bzw. Sandfliegen. Zum Glück gab es ein Moskitonetz über dem Bett. Das Bad hatte kein Dach und es war schön im Freien zu duschen. Das böse Erwachen wird uns noch in der Nacht überraschen. Da die schöneren Bungalows, die die direkt am Strand standen alle schon belegt waren machten wir uns auf die Suche nach einem anderen Resort. Wir sind gemütlich den Strand aufwärts gelaufen und fanden ein ganz kleines Resort. Leider war keiner am Informationsstand und so sind wir weiter gelaufen. Doch dann sprach uns ein Mann an ob wir ein Zimmer suchten. Gleich kamen wir ins Gespräch und es stellt sich heraus dass er Schriftsteller ist und jedes Jahr für mehrere Monate hier auf der Insel bleibt. Mimi, die Pächterin des Resorts war gerade nicht da, aber wir sollen einfach später nochmals vorbeikommen, was wir dann auch taten. So buchten wir für die kommende Nacht ein Zimmer, zwar leider nicht direkt am Strand aber günstiger (900 Baht ohne Frühstück). Und sie meinte noch falls wir Glück haben ist morgen sogar ein Bungalow am Strand frei. Danach sind wir kurz zurück, haben uns frisch gemacht, ein Singa an der Bar getrunken (50 Baht). Dann haben wir uns noch ein Restaurant am Strand gesucht wo wir etwas gegessen haben. Leider waren wir dort nicht allein. Von allen Seiten wurden wir von Hunden angebettelt. Es ist gar nicht so einfach dabei ungestört alles in sich hinein zu essen ohne dabei zu denken wann wohl die Hunde zum letzten Mal etwas Vernünftiges bekommen haben. So wanderte immer dann etwas auf den Boden wenn gerade niemand zu uns herschaute. Als wir fertig waren beobachtete ich wie die Hunde hinter der Bar den Rest auf meinem Teller bekamen und so hatte ich ein gutes Gewissen. Ach ja es gab Barbecue (Chicken mit Knoblauchbrot + 2 Singa) für 370 Baht. Danach sind wir müde zurück zum Bungalow. Als Birgit sich im Open Air Bad die Zähne putzen wollte, machte sie eine Entdeckung, eine Zigarettenschachtel große Spinne saß genau an der Tür zum Bad. Sie sprang an der Tür vorbei wo die Spinne saß und zeigte ohne ein Wort zu sagen auf die Stelle. Zuerst dachte ich naja nur eine Spinne und ging zu Tür. Doch als ich sah, wie sie dort im Eck sitzt, mit ihren großen behaarten Beinen, lief es mir auch eiskalt den Buckel runter. Ich versuchte sie mit etwas Wasser aus der Reserve zu locken und zu verscheuchen, doch als sie ein paar Tropfen abbekam bewegt sie sich so flink dass ich sie kurzzeitig aus den Augen verlor. Mit einem Reflex sprang ich zur Seite als ich sie direkt neben mir sah und so gingen wir der Spinne aus dem Weg. ![]() Bett mit Moskitonetz Ich packte mein eigenes Moskitonetz aus und wickelte es um das schon Vorhandene. Mit meiner Taschenlampe durchsuchte ich unser Bett nach weiteren Spinnen. Ich zog die Decken und die Kopfkissen weg, schon in einer Stellung falls etwas auftauchen sollte sofort weg zuspringen. Zum Glück war das Bett sauber. Die restlichen Löcher wurden im Netz noch provisorisch ausgebessert. Unsere Rucksäcke machten wir zu damit wenn etwas drin sitzt nicht heraus kann, bzw. auch nichts hinein krabbelt. Dann versuchten wir zu schlafen, was anfangs gar nicht funktionierte. Irgendwann mussten wir dann beide aufs Klo. Der eine passte auf wo die Spinne saß und der andere machte sein Geschäft und umgekehrt. Schnell wieder zurück ins Bett. Es war eine lange Nacht, die dann doch endete. |